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Grillmythen aufgedeckt

Wie Sie beim gemütlichen EM-Fußballabend mit Wissen zum Thema Grillen glänzen können.

 

Mit einem Jahr Verspätung ist sie vor 11 Tagen doch noch gestartet: die Fußball-Europameisterschaft 2021. Mit der EM, den weiterhin sinkenden Infektionszahlen und dem perfekten Grillwetter steigt auch endlich das Gefühl der Normalität. Die Deutsche Mannschaft hat Ihren ersten Sieg gegen Portugal eingefahren. Was dran ist an dem Mythos, dass unsere Deutschen sich von Spiel zu Spiel im Turnier steigern, werden die nächsten Spiele zeigen. Was an dem ein oder anderen Grillmythos dran ist, möchten wir heute aufdecken und passend zum Wetter ein paar wertvolle Grilltipps geben. Damit Sie dann für die nächsten EM-Spiele eine perfekte Grillperformance hinlegen können.
 

1. Echten Grillgeschmack erhält man nur mit Kohle
 

  • Falsch, denn das „rauchige“ Aroma des Grillgutes liegt einzig und allein an der Grilltemperatur. Der Kohle sind beim Auflegen des Fleisches schon sämtliche Aromen entwichen, es bleibt also nur noch Kohlenstoff übrig. Die Röstaromen kommen vom Fett und Fleischsaft, das verbrennt. Umso höher die Temperatur desto intensiver also der typische Grill-Geruch.
     
  • Fakt ist: Mit einem Gasgrill bekommt man also den gleichen oder sogar besseren Geschmack hin, da man leichter eine höhere Temperatur erzeugen kann.
     

2. Fleisch und Co. auf den kalten Grill legen. Die Wärme kommt schon noch.
 

  • Falsch, bitte das Grillgut erst auflegen, wenn die Temperatur entsprechend hoch ist. Für ein leckeres Steak sollte die Grilltemperatur bei 260°-290°C liegen. Beim Holzgrill ist Geduld gefragt, denn erst wenn die Asche weiß wird, erreicht man diese hohe Temperatur.
     
  • Fakt ist: Die Geduld wird mit leckeren Aromen belohnt.

 

3. Grillrost muss immer ewig geschrubbt werden.
 

  • „Grillen? Oh ich habe keine Lust auf das Schrubben“ – Falsch.
     
  • Fakt ist: Der Grillrost muss nicht ewig geschrubbt werden. Legen Sie ihn nach dem Grillen über Nacht in nasses Zeitungspapier (und am besten in die feuchte Wiese). Am nächsten Morgen lassen sich die Grillreste leicht lösen. Kein Schrubben oder Kratzen nötig. Beim Gasgrill wird die Temperatur einfach hochgedreht und die Essensüberreste einfach ausgebrannt. Restliche Rußflecken unkompliziert mit einer Drahtbürste abbürsten.
     

4. Grillieren mit Alufolie ist schon OK
 

  • Falsch, leider warnen Experten mittlerweile stark vor Alu im Essen. Auch wenn Aluminium ein leistungsfähiges Leichtmetall ist, in unseren Körper hat es nichts zu suchen.
     
  • Fakt ist: Durch die hohe Temperatur beim Grillen gehen kleine Partikel der Alufolie auf das Grillgut über. Mittlerweile gibt es aber unzählige Alu-Alternativen, die häufig auch nachhaltiger sind. Zum Beispiel Butcher-Paper oder Grillmatten (perfekt z. B. für Fisch)
     

5. Grillgut mit Bier löschen
 

  • Ein Schluck für mich, einer für den Grill. Falsch. Egal ob Wasser oder Bier, Flüssigkeit sollte weder zum Flammen löschen noch für den Geschmack auf das Grillgut geschüttet werden.
     
  • Fakt ist: Durch die Flüssigkeit sinkt die Temperatur schlagartig, geschmacksneutrale Asche wird wirbelt auf und bleibt auf dem Steak oder der Zucchini kleben. Dann lieber vorher in eine leckere Biermarinade einlegen.
     

6. Grillgut erst salzen, wenn fertig gegrillt

Und zum Schluss, der wohl hartnäckigste Grill-Mythos

  • Falsch: Das Salz entzieht dem Fleich Flüssigkeit und lässt es austrocknen. 
     
  • Fakt ist: Salz entzieht dem Fleisch keine Flüssigkeit, selbst wenn Sie es über Stunden in Salz einlegen, würde kaum Feuchtigkeit abgegeben werden. Das Grillfleisch kann also gerne eine halbe Stunde vor dem Grillen mit guten Meersalz bestreut werden. So entsteht durch die Hitze dann sogar eine krosse Kruste. Pfeffer hingegen ist tatsächlich tabu, da es verbrennt und sich Bitterstoffe entwickeln.

 

Kennen Sie noch einen hartnäckigen Mythos oder wollen Sie ein wirklich leckeres Grillrezept mit uns teilen?
Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail oder teilen Sie es auf unserer Facebook-Seite.

 

 

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