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HSM-Superhelden gehen in die Vollen

Schreibtischtäter? Mitnichten! Unser Azubi Jakob Karg mit seinem Erfahrungsbericht zur "echten" Arbeit an den Maschinen.

Drehen, Bohren, Fräsen – mit diesen Begriffen haben wir bei HSM® täglich zu tun. Theoretisch wissen wir bestens über die verschiedenen Bearbeitungsmöglichkeiten Bescheid, doch bisher konnten nur die Wenigsten ihr Können an besagten Maschinen unter Beweis stellen.

Um tiefer in die Technik einzusteigen, hielten wir in Kooperation mit dem Zentrum für Aus- und Weiterbildung Nürnberg zwei sehr spannende Praxistage ab. Die Institution ist dabei vorrangig im Elektro- und Metallbereich tätig und vermittelt hauptsächlich Ausbildungsinhalte für Unternehmen, die diese in der eigenen Firma nicht lehren können.

Vom Fräsen, Bohren und Drehen

Nach einer kleinen Begrüßungsrunde mit Führung durch die Werkstatt folgte zu Beginn des ersten Tages ein kurzer Theorieblock mit Sicherheitsunterweisung. Aufgeteilt in zwei Gruppen gingen wir danach zu den Maschinen.

Den Anfang machte das Fräsen. An der Fräsmaschine starteten wir zunächst mit einem für uns nicht alltäglichen Werkstoff: dem Kunststoff. Anschließend folgte Aluminium und zum Schluss kam Stahl an die Reihe.

Die Unterschiede bei der Bearbeitung waren sehr deutlich zu spüren. Gerade durch das Vorliegen einer konventionellen Fräsmaschine kann man tatsächlich auch selbst die unterschiedlichen (Kraft-)Aufwendungen an den unterschiedlichen Werkstoffen „erfahren“. 

Während beim Kunststoff aufgrund seiner geringen Festigkeit wenig Kraft nötig war, um die Oberfläche zu fräsen, sah das beim Aluminium und Stahl schon etwas anders aus. Der Aha-Effekt war groß und die Arbeit an den Maschinen anstrengender als gedacht. Die Freude über ein Mittagessen vom Asiaten: riesig!

Werkstatt und Büro: kein Vergleich! 

Vom Hunger befreit ging es mit neuem Elan zurück in die Werkstatt. Nun kam das Bohren an die Reihe. Wir probierten uns zuerst an Aluminium. Mit einem normalen Spiralbohrer begannen wir, mehrere Löcher in unser Werkstück zu bohren. Daraufhin arbeiteten wir mit zwei verschiedenen Senkbohrern, die zur Nachbearbeitung der vorher gebohrten Löcher dienen.

Mit dem Kegelsenker konnten wir die Bohrlöcher entgraten und Senkungen bohren, um Schrauben bündig mit der Oberfläche des Werkstücks abzuschließen. Mit dem Flachsenker, der im Vergleich zum Kegelsenker eine zylindrische Form hat, konnten wir Senkungen für Zylinderkopfschrauben, Sechskantschrauben und Muttern bohren. Außerdem kamen sogenannte „Reibahlen“, die unter anderem zur Feinbearbeitung geeignet sind, zum Einsatz.

Nach sehr interessanten und lehrreichen sechs Stunden ging damit der erste Praxistag zu Ende.

Horizonterweiterung für das Tagesgeschäft

In alter Frische ging es tags drauf mit der letzten Form der Werkstoffbearbeitung weiter: dem Drehen. Durch das Plandrehen sollte eine ebene Oberfläche an der Stirnseite unseres Aluminiumrundmaterials entstehen. Anschließend sollte der Durchmesser des Werkstücks durch das Runddrehen verringert werden.

Was banal klingt, stellte sich in der Praxis als gar nicht so leicht heraus, denn die Oberfläche des Materials sollte am Ende glatt sein. Mit der richtigen Erklärung, Geschwindigkeit und etwas Übung war das Runddrehen abschließend kein Problem. Zum Verfestigen des Erlernten durften wir am Ende nochmals frei an einem Schlüsselanhänger arbeiten, der nun mit Stolz am Schlüsselbund getragen wird.  

Unser Fazit: Unsere Superhelden waren alle restlos überzeugt von den Praxistagen. Wir konnten viele neu Eindrücke und Erkenntnisse sammeln, die uns im täglichen Geschäft sehr weiterhelfen. Die Theorie ist eine Herausforderung, die Praxis eine ganz andere. Großartig, dass wir die Gelegenheit bekamen, uns selbst an den Maschinen zu erproben!

Sie möchten Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch Ihren Auszubildenden ebenfalls die Gelegenheit bieten, ihren Horizont zu erweitern? Zögern Sie nicht, uns direkt darauf anzusprechen; gerne auf LinkedIn oder Facebook

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