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In 78 Tagen ... Brexit ... und dann?

Noch 78 ...Tage und dann sind wir einer weniger. Großbritannien wird dann endgültig die EU verlassen. Ob mit Widerstand, Tumult oder eine Menge Uneinigkeit. Klar ist bisher nur, dass Sie gehen werden. Gefühlt ändern sich die Nachrichten täglich. Jeden Tag findet ein neues Gipfelsprechen statt – natürlich ohne Erfolg, so wie die letzten 4 Jahre. Es ist noch nicht vollständig abschätzbar welche Folgen das Ausscheiden der Briten für jeden einzelnen von uns mit sich bringt. Dennoch können einige Punkte aus unserer Checkliste unabhängig von den künftigen Entscheidungen helfen, negative Folgen für Sie abzufedern oder gar zu verhindern.

 

 

Unsere Checkliste

 

1. Verträge:

Habe ich noch laufende Verträge mit Geschäftspartnern in Großbritannien?
Sie sollten aktuelle Verträge prüfen. Durch die vielen Änderungen ist es kaum abschätzbar, ob diese Verträge noch erfüllbar sind. Falls Kaufverträge durch zu viele Änderungen der Rahmenbedingungen für Sie oder Ihren Partner in Großbritannien als unzumutbar gelten, muss dieser angepasst werden oder im Einzelfall aufgelöst werden.

2. Reisen

Haben Sie eine Reise geplant? Geschäftlich und/oder privat?
Denn mit dem Ausritt Großbritanniens müssen alle Luftverkehrsabkommen neu ausgehandelt werde und ob es dann noch den 20€ Ryan-Air-Flug gibt bleibt abzuwarten.

Außerdem werden Sie sich ab nächtsem Jahr auch um Ihre Reisedokumente kümmern müssen. Da im Laufe des Jahres 2021 der Personalausweis seine Gültigkeit als Einreisedokument verlieren wird, müssen Sie zukünftig zur Einreise nach Großbritannien Ihren Reisepass vorzeigen.

Auch werden Sie beim Kauf von Souveniers ab nächsten Jahr aufpassen müssen. Denn wegen des Brexit wird Großbritannien zukünftig als Drittland gelten und damit auch die verbunden Mengen- und Wertgrenzen bei der Einführ und Verzollung von Alkohl- und Tabakprodukten etc..

 

3. Reach

Wie haben Sie Gefahrstoffe/Chemikalien angemeldet?
Falls Sie Gefahrstoffe/Chemikalien über in Großbritannien angesiedelte Produzenten oder Hersteller angemeldet haben verlieren diese ihre Zulassung. Hier sollten Sie prüfen, ob Sie davon betroffen sind und ob Ihre Importeure registriert sind.

4. Güterverkehr auf der Straße/Schiene

Warten Sie noch auf Ware oder müssen Sie noch jemanden in Großbritannien beliefern?
Beachten Sie die längeren Wartezeiten am Eurotunnel, durch Zollkontrollen und die auf Sie zukommenden Zollanmeldungen für ein Drittland. Hier können sich Lieferzeiten sehr schnell nach hinten schieben und Termine nicht mehr eingehalten werden.

5. Finanzen:

Habe Sie Rechnungen zu begleichen oder warten auf einen Geldeingang aus Großbritannien?
Hier müssen die Steuersätze einem Drittland entsprechend angepasst werden. Rechnungen müssen wie bei jedem anderen Drittland entsprechend geprüft und gebucht werden.

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